Klassische Werbung ist nicht tot.
Klassische Werbung beinhaltet vor allem:
- Printwerbung (z.B. Anzeigen in Printmedien, Flyer, Hauswurfsendungen, Prospekte)
- Außenwerbung (z.B. Plakate, Beschilderungen, Schaufensterwerbung, Werbung auf Fahrzeugen)
- Klassische elektronische Werbung in TV, Hörfunk und Kino
Den Durchbruch erzielte die Klassische Werbung Mitte des letzten Jahrhunderts gemeinsam mit den Massenmedien und diente in erster Linie der Informationsvermittlung und (noch) nicht der Abgrenzung zur Konkurrenz diente. Dies änderte sich erst in den Zeiten des Wirtschaftswunders, als Wettbewerber aufgrund des stetig wachsenden Angebots den Kampf um ihre Kunden auch über Werbung austragen mussten.
Auch wenn sich die Kundensprache auf andere Bereiche ausgeweitet hat (Sponsoring, Guerilla, Product Placement, Internet), ist die klassische Werbung aus kaum einem Mediaplan (Zusammenfassung von Kanälen, Zielen und Budget für die Werbemaßnahmen) wegzudenken.
Der Grund dafür liegt vor allem an dem zu erreichenden Personenkreis (Zielgruppe, Reichweite). Trotz der Entwicklung in den letzten Jahren zählen TV, Radio und Print noch immer zu den Massenmedien und können deshalb auch für jüngere Zielgruppen aktiv genutzt werden.
Als Beispiel sei hier der Fritz Club am Berliner Ostbahnhof genannt. Verkörpert der Club, initiiert und geführt vom erfolgreichsten Jugendradio der Region, doch ein sehr modernes und modernes Image.
Zur Veranstaltung des 10. Geburtstages des Clubs Ende 2008 wurde die [ *] keksbox mit der Gestaltung sämtlicher Printprodukte (Plakate, Flyer, Anzeigen, Armbänder etc.) beauftragt; selbstverständlich um Maßnahmenim On- und Offlinebereich ergänzt.
Die Mischung – und vor allem die Abstimmung der Maßnahmen aufeinander ist erfolgversprechend. Die Gewichtung der unterschiedlichen Kommunikationsmittel ist jedoch von Produkt zu Produkt und Zielgruppe zu Zielgruppe zu durchdenken. Die modernen Kommunikationswege entwickeln sich permanent weiter, bieten oft geringere Streuverluste und noch dazu Kostenersparnisse.
Klassische Werbung ist also nicht tot, sie hat jedoch – zum Teil sehr eigenständigen – Zuwachs bekommen.






